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Tierhilfe Bulgarien e.V.Verein zur Rettung notleidender Tiere in der Stadt Varna und Umgebung |
Das Ehepaar Großmann, das im Mai nach Bulgarien in die Nähe von Varna auswandert und sich dort für die herrenlosen Tiere einsetzen will, schreibt uns:
Hallo liebe Frau Hildebrandt, hier zunächst die Bilder von unseren fünf Lieblingen:
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Maffy (links) ist ein Geburtstagsgeschenk meines Sohnes (sie ist nach Peter Maffay benannt),
unsere Erstkatze, eine absolute Einzelgängerin und Diva. Keine unserer Katzen macht so einen Milchtritt wie sie.
Sie wird im April 9 Jahre.
Paula (rechts) ist 6 Jahre alt, wir haben sie vor 4 Jahren frei gekauft, wurde misshandelt, geschlagen.
Schwer krank haben wir sie übernommen, sie hatte 5 tote Babys im Bauch und eine Lungenentzündung.
Alles kam wieder in Ordnung, leider waren die Ohren von Milben zerfressen und so hört sie kaum was.
Aber sie ist ein Sonnenschein, ein Vielfrass und ein absoluter Schatz!
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Links ein weiteres Foto von Paula, diese Figur kann echt nur sie.
Rocky (rechts, 9 Jahre) haben wir 2003 aus dem Tierheim geholt als Freund für Maffy. Naja, die Freundschaft hat nicht lange gedauert,
sie sind sich egal. Er wurde im Wald in Wiesbaden im Schuhkarton mit zwei lebenden und drei toten Geschwistern und Mutter ausgesetzt.
Er galt als nicht vermittelbar. Eine Woche Urlaub und das Versprechen, er kommt nicht zurück ins Tierheim,
und dann ist er für immer bei uns geblieben. Schreckhaft und ängstlich ist er aber geblieben.
Nur mein Mann und ich dürfen mit ihm schmusen, uns vertraut er. Er ist viel draußen. Bis 0 Grad schläft er auch draußen.
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Bruno (links, 4): Ja, dieser Kater ist unbeschreiblich! Er stand im April 2008 bei uns am Teich. Abgemagert,
jede Rippe konnte mann sehen, hochbeinig.
8!!! Tüten Nassfutter am Tag, einen Monat lang - Wahnsinn. Er ist so riesig geworden (nicht dick).
Er ist nicht ohne und inzwischen der Chef hier.
Die Empfehlung eines Tierarztes war: Trennung. Dann haben wir in unserer Verzweiflung die bekannte
Katzenpsychologin Katja Rüssel eingeschaltet.
Wir haben Videos gedreht und sie dann mit ihr am Telefon ausgewertet. Er bekommt jetzt Bachblütenperlen.
Es geht ganz gut so. Er bleibt - für immer!
Rechts ist Elli, seit Oktober 2011 bei uns. Sie sollte an ein Reptil
verfüttert werden. Über das Ordnungsamt haben wir sie von einem Drogenabhängigen bekommen. Sie sollte nur kurz bei uns bleiben.
Ja und dann war sie schon mit in Zornitza und bleibt natürlich. Es gibt keine Probleme. Sie und Paula sind ein Dreamteam.
Und schließlich meine Liebe: Sammy, der Hund, der dem Schäfer gehört (noch). Sammy hütet aber die Schafe nicht, er läuft nur so mit. Mal sehen, wie das noch ausgeht!

Nun bereiten wir uns auf unser neues Leben in Zornitza vor.
Von der Fluggesellschaft haben wir nur die Bestätigung als Ausnahmeregelung, dass 3 Katzen in den Gepäckraum kommen
und eine (Miss Elli) kann bei mir sein.
Einen lieben Gruß von Familie Großmann
Frau Yvonne Weis schreibt uns: "Tibby hat sich heute zum ersten Mal nicht versteckt, als Besuch da war. Sie merkt langsam auch, dass sie hier sicher ist. Sie hat wohl in Ihrem vorherigen Leben nicht allzu gute Erfahrungen gemacht. Aber welches Tier macht das schon, wenn es auf der Straße leben muss..."
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Die Katze Tibby kommt von Frau Sefda aus Asparuhovo. Ein deutscher Urlauber hatte sie mit anderen Katzen im September 2011 mitgebracht. Sie hatte dann aber große Angst vor dem Hund, so dass dringend eine Pflegestelle gefunden wurden musste. Glücklicherweise half Frau Weis und nahm kurzfristig die Katze auf. Dann konnte sie konnte sich dann aber nicht mehr von Tibby trennen. Hier zeigt Tibby sich in ihrem neuen Zuhause!
Für den Webmaster meldet sich hier seine Hündin Lua: "Ich komme aus einer spanischen Tötungsstation und möchte hier auch einmal zu Wort kommen:
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Mein Herrchen und ich sind ganz dicke Freunde. Er ist oft und lange mit mir draußen. Zu Hause, wenn er am Computer sitzt, liege ich im Körbchen oder döse in der Sonne auf dem Balkon, alles ganz in seiner Nähe. Ich wünsche allen Tieren, die hier vorgestellt werden, dass sie es auch so gut wie ich haben werden!"
Liebe Frau Hildebrandt,
ich bin Irina Marinova from Varna. Ich sende Ihnen einige Fotos von den Katzen, die ich (zusammen mit meiner Freundin Iva)
zu einer Kastration vorbeigebracht haben. Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe bei der Kastration der weiblichen Katzen
in Varna!
| Ich würde mich freuen, auch künftig mit Ihnen zusammenarbeiten zu können! Herzliche Grüße, Irina |
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Liebe Frau Hildebrandt,
über Ihre Website, Tierhilfe-Bulgarien, gelang mir der Einstieg zur Rettung von Vasko,
nachdem wir das Leiden von Vasko bemerkten hatten und und dies uns keine Ruhe mehr ließ. Sie
waren mit Ratschlägen und Adressen zur Hilfe und Vermittlung von Vasko unser erster Anlaufpunkt.
Dass ich Ihre Website von Bulgarien aus auffinden konnte, ist dem Umstand geschuldet, dass ich erstmalig im Urlaub
meinen Laptop dabei hatte und dank Google. Sonst wären wir hilflos neben dem Elend gestanden und hätten nur die
Nothilfe leisten können (Fressen und Wasser). Mein erster Versuch über die Hotelleitung einen örtlichen
Tierhilfekontakt herzustellen führte lediglich dazu, dass nachts um 2 Uhr die Hundefänger unterwegs waren,
um den Strand zu "reinigen"! Eine Fügung für das weitere Geschehen!? Die Website führte uns zu dem Tierarzt
in Varna, wo Frau Hildebrandt sich gerade aufhielt. Meine Nothilfemail an ihre Mailadresse und eine Mail an den Tierarzt
konnte die Adressaten nicht erreichen. Erst mein Anruf beim Tierarzt und viele Telefonate mit Frau Hildebrandt halfen uns
dann weiter, Mr. Dave Smith, VKC, eine Hunde-Pflegestation in Klimentovo/Varna, zu aktivieren. Wir wurden uns über
die Konditionen zur Rettung und Pflege schnell einig.
Bis zur Rettung des halbtoten Hundes wurde auch ein Bekannter von Frau Hildebrand, ein englisch sprechender Bulgare,
der am Goldstrand arbeitet und der aktuell 5 Hunde, die er gerettet hat, betreut und beherbergt, von uns aufgesucht.
Er erklärte sich umgehend und mit viel persönlichem Einsatz bereit, eine Notlösung bis zur Überführung
nach VKC zu ermöglichen.Der Name dieses Mannes ist Vasko. Weil dieser Mann so vorbildlich und selbstlos half,
auch bei der Bergung am Goldstrand, erhielt der bis dahin für uns namenlose Hund den Namen "Vasko",
mit seinem ausdrücklichem Einverständnis.
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Den großen Anteil an der Rettung von Vasko hat ohne Zweifel Mr. Dave Smith, der Leiter der Hundepension in Varna/Klimentovo ( http://www.varna-kennelsandcattery.com/), und seine Helfer, geleistet. Er hat Vasko mit hohem persönlichen und professionellen Einsatz in seine Einrichtung überführt, ihn wiederhergestellt, alle medizinischen und formalrechtlichen Aktivitäten für die Überführung (Hundepass, Identchip, etc.) durchgeführt, und ihm letztendlich das Vertrauen an die Menschen zurückgegeben. Sogar deutsche Hundekommandos hat er ihm beigebracht. In der Vorbereitung auf die Überführung nach Deutschland, zusammen mit 3 weiteren Hunden, wurde die Stabilisierung von Vasko in der Pflege gut sichtbar und damit auch die Voraussetzung für die Übergabe in ein neues Zuhause. Das ist eindrucksvoll auf den letzten Bildern zu sehen, die wir von ihm bekamen.
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Er hat während der ganzen Zeit vorbildlich mit uns kommuniziert und auch ihm ist Vasko ganz besonders ans Herz gewachsen. Er möchte gerne seinen weiteren Lebensweg mitbeobachten.
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Es gibt so viele "(Schäfer)hunde in Not", für Interessierte auch auf diversen Websites sichtbar. Große Hunde sind offensichtlich sehr viel schwerer zu vermitteln als kleine, das haben wir leider feststellen müssen, es liegt aber auch nahe. Wir haben uns wirklich sehr intensiv seit unserer Rückkehr aus dem Bulgarienurlaub um die Vermittlung bemüht, zusammen mit unserer Tierärztin, Frau Dr. Koller, die in Tierhilfekreisen nicht unbekannt ist. Wir haben keine Gelegenheit ausgelassen, über unsere Bekannten und deren Bekannte usw., eine Lösung zu finden, vergeblich! Es verblieben noch 4 Wochen bis zum geplanten Transport nach Deutschland und deshalb entschloss ich mich zur breitangelegten Anzeige, die dann zum Erfolg führte. Die Anzeige lag in der Premiumrubrik, dh. sie wurde als erste Anzeige sichtbar für den Benutzer von "Markt.de". Trotzdem kam der Kontakt durch das Inserat in der Tageszeitung Münchener Merkur/TZ zustande!
Leider haben wir zZt. ein neues Problem bis zur endgültigen Überführung zu lösen: Vaskos neues Frauchen
ist zum Unglück schwer gestürzt, hat sich dabei einen komplizierten Oberarmbruch mit Schulterverletzung zugezogen,
wurde mittlerweile operiert und kommt ab Ende nächster Woche in eine dreiwöchige Reha, kurzum, der Transfer muss
daher verschoben werden, da nun niemand für die Betreuung verfügbar ist. Herr Resch ist beruflich voll ausgelastet
und kann einen geplanten Urlaub, den er auch nötig hat, nicht verschieben.
Ob der Transfers aufgeschoben werden kann hängt wiederum von Dave Smith ab. Er allein kann die Betreuung
in den nächsten 4-5 Wochen sicherstellen, mit der Vasko dieser existentielle Stress, nämlich die Überführung
in eine Zwischenstation, erspart bleibt. Erst ab Mitte Oktober kann er, nach heutigem Stand der Erkenntnisse,
in seinem neuem Zuhause gut und erfolgreich betreut werden. Sein neues Zuhause dürfte dann aber für ihn optimal sein.
Natürlich könnten wir Vasko in einer Pension zwischenparken, das würde ihn aber erneut negativ prägen
bevor er in seinem entgültigen Zuhause eingewöhnt ist, wir wollen das gerne vermeiden. Die Aussetzung steckt ihm
bestimmt noch in der Psyche!
Auch seine neue Familie ist mit geschädigten Hunden seit langen Jahren unterwegs. Frau Resch möchte für Ihre 12-jährige Hündin Ulla, die wegen Ihren früheren Erlebnissen nicht allein sein kann, wieder einen Kompanion-Hund haben. Vasko rührte mit dem Anzeigenbild ihr Herz, es war "Liebe auf den ersten Blick". Sie hat letztlich alle anderen Alternativen verworfen, trotz der aktuellen Probleme bleiben sie und ihr Mann bei Ihrer Zusage, dem Vasko ein neues Zuhause zu geben.
Auch meine Familie hätte Vasko gerne aufgenommen. Unsere 5-jährige Labrador-Hündin Victoria leidet jedoch an einer Schäferhunde-Phobie, die wir trotz vieler Bemühungen bisher nicht beseitigen konnten. Dadurch und auch wegen der Wohnumstände (Reihenhaus) ist das Zusammenleben leider ausgeschlossen.
Wir danken allen sehr herzlich, die ihr Herz auch den Tieren schenken und die die Leiden der "Besten Freunde des Menschen"
sehen und lindern wollen, wo und wann sie diese auch wahrnehmen!
Herzliche Grüße von
E. Weiß aus München

| Ana (2. von rechts auf den Straßen Varnas) | als Bonnie jetzt in Deutschland |
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Liebe Frau Hildebrandt,
nun bin ich schon seit 4 Monaten in Nieder-Roden...
Die ersten zwei Monate hab ich mich gefürchtet und bin bei meiner Dosenöffnerin
nur unter dem Sofa gesessen. Trotz all des Zuredens und der Streicheleinheiten von den zwei Menschen
bin ich nur nachts zum Fressen und zum Klogang rausgeschlichen.
Dann bin ich krank geworden, Katzenschnupfen, und ich musste zum Tierarzt. Habe mich gewehrt
und furchtbar gemaunzt, wollte nicht schon wieder weg, an einen neuen Platz. Aber als ich wieder
zurückkam und die vertraute Umgebung sah, war alles anders. Ich merkte, wie willkommen ich war,
wie sehr mich meine Menschen mögen und dass ich nun wirklich zuhause bin. Seit dem Tag
stolziere ich durch mein Reich und liebe besonders meine Menschin über alles. Von ihr bekomme ich
ganz viele Streicheleinheiten und werde jeden Tag ganz viel gelobt, wenn ich was Neues mache.
Inzwischen bin ich wieder topfit und gesund! Ich werde jeden Tag gebürstelt und mein Fell
glänzt nun wie Seide! Auch meine Schnurrbarthaare sind auf das Doppelte gewachsen! Das liegt
aber auch bestimmt an dem leckeren und hochwertigen Futter, das ich bekomme.
Ich habe mich sehr gut eingelebt. Am Morgen hole ich meine Dosine ins Schlafzimmer zum
Frühstück ab, danach jage ich mein Lieblingsspielzeug, eine schwarze Fell-Spinne, durch
die Gegend. Aber auch Fellmäuse mag ich sehr gerne. mein Lieblingsplatz ist die
Heizungs-Hängematte. Da ist es immer soooo schön warm und man kann darin soooo gut
schlafen und träumen. Aber auch das Fensterbett ist klasse, da steht mein Katzengras
und ein kuscheliges Kissen, von wo aus man schön rausgucken kann. ich darf überall hin,
nur nicht ins Bett. Aber das ist schon in Ordnung so, ich hab so viele schöne Plätzchen
in der Wohnung! Sogar auf den Balkon bin ich mal spaziert, mal sehen, wie es mir da im Sommer
gefällt.
Abends sitze ich bei meinem Menschen im Wohnzimmer, und wenn die schlafen gehen, düse ich durch
die Wohnung und genieße meine Freiheit. Ich bin sehr froh, diesen Platz gefunden zu haben,
und ich vermisse die anderen Katzen gar nicht. Ich werde jeden Tag mutiger und verschmuster, am
liebsten liege ich zu Füßen meiner Menschin und lasse mir den Bauch krabbeln.
Es ist viel passiert in dieser kurzen Zeit und ich freue michnun auf viele schöne Jahre in
meinem Katzenreich. Mir geht es wunderprächtig, alles ist in Ordnung!
Schöne Adventsgrüße wünschen ich und meine Katzeneltern Eva und Joschi Kleber!!
Bonnie (die früher Ana hieß, und von ihren Menschen nun liebevoll
Mäuschen genannt wird), weiteres über Bonnie hier!